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Grilltipps vom Profi – so gelingt der Einstieg in das feurige Hobby

Du hast Lust mal etwas mehr, als nur ein paar Würstchen auf den Grill zu werfen, um deine Gäste mit feinstem Grillhandwerk zu verwöhnen? Dann bist du hier genau richtig. 


Auf dem Blog von einem der bekanntesten Grillprofis, Camillo Tomanek, haben wir erfahren, worauf du beim Grillen achten solltest und mit welchen Tricks das perfekte Steak gelingt. Der mehrfach ausgezeichnete Grillmeister bereitet nicht nur mit Leidenschaft, sondern auch großem Erfolg abwechslungsreiche Grillgerichte vor und gibt sein Wissen in seinem Blog DonCaruso BBQ weiter. Zudem haben wir uns bei dem Grillweltmeister Thorsten Brandenburg, Gründer des erfolgreichen Blogs und Grillmagazins BBQPit, nach der richtigen Grillausstattung für dich umgeschaut. Sei gespannt.

Das ideale Grillequipment – 5 Dinge, die du am Grill brauchst

Mit deinem Grill hast du das wichtigste Utensil bereits in deinem Garten stehen, aber es gibt noch weitere nützliche Helferlein, die du dir am besten noch vor dem Probegrillen zulegst. Welche das sind?


Das folgende Zubehör sollte keinesfalls fehlen:

1. Feuer frei

Kein Grillgenuss ohne Flammen: Deshalb gehört die Grillkohle zu den Must-Haves für Profis wie Hobbygriller. Wichtig ist, dass du beim Kauf auf Qualität achtest, denn günstige Produkte haben nicht selten eine schlechtere Brennleistung. Falls du dich entschieden hast, auf Kohle zu verzichten, kannst du natürlich auch mit Gas befeuern, oder die Grillplatte auf deine Feuertonne legen.

Profitipp von Camillo: Gute Holzkohle erkennst du sogar am Klang. Wenn du zwei Stücke leicht aufeinander klopfst, sollte ein metallisches Geräusch ertönen.

 2. Fest im Griff

Natürlich darf eine Zange in keinem Grillhaushalt fehlen, denn wer möchte das fertige Grillgut schon gerne mit den Händen aus den heißen Flammen holen.

3. Gut geschützt

Ein Paar feuerfeste Handschuhe sollten ebenfalls in Reichweite liegen, denn wer mit dem Feuer spielt, kann sich schnell schwere Verbrennungen zuziehen. Hier empfehlen die Grillprofis von BBQPit, lieber etwas tiefer in die Tasche zu greifen und in hochwertige Lederhandschuhe zu investieren. So bist du für viele Grillabenteuer bestens ausgestattet.

4. Der richtige Moment

Außerdem solltest du dir ein funktionierendes Fleischthermometer besorgen, denn die unterschiedlichen Garstufen bestimmen über das Gelingen deines Gerichts. Und das Rindersteak schmeckt doch schließlich am besten, wenn es innen noch saftig ist.

5. An die Bürste, fertig los

Zu guter Letzt organisiere dir eine stabile Grillbürste mit langem Stiel, denn bei jedem Brutzeln sammeln sich Überbleibsel, denen du mit der richtigen Bürste zu Leibe rücken kannst.


Bestimmt bist du schon begeistert durch die Grillabteilung geschlendert und hättest dich am liebsten mit allerlei Kleinzeug eingedeckt. Es ist jedoch ratsam, zunächst für die Must-Haves zu sorgen und dann genau zu prüfen, was du wirklich noch benötigst, damit die cleveren Helferlein nicht in deinem Schuppen verstauben. 

Richtig Grillen – Profi-Tricks für die Zubereitung köstlicher Grillgerichte

Die Grundausstattung ist komplett und es fehlt nur noch das Grillgut. Bevor es losgeht: Wir haben noch ein paar Tipps zusammengestellt, damit du den Grillprofis in nichts nachstehst. 

Wie grille ich das perfekte Steak mit dem Holzkohlegrill? 

Steak mit Spargel auf Schieferplatte

Mit so einem Steak beeindruckst du deinen Besuch


Außen knusprig und innen saftig zart: Mit einem köstlichen Rindersteak und einem knackigen Brokkoli-Salat kannst du deine Liebsten auch an kühleren Tagen kulinarisch richtig verwöhnen. Und so bereitest du das Fleisch richtig zu.

Schritt für Schritt zum Steak-Genuss

  • Bevor du dein Steak auf dem Rost platzierst, heize deinem Grill einmal richtig ein. Es kann 10 bis 30 Minuten dauern, bis er einsatzbereit ist. Für das Aufheizen lasse den Deckel deines Grills geschlossen.

Kleiner Tipp: Besonders sicher und komfortabel ist das Anfeuern mit einem Anzündkamin. Grillprofis schwören darauf, aber keine Sorge, das Entfachen des Feuers gelingt auch ohne.


  • In der Zwischenzeit kannst du dein Fleisch vorbereiten, denn bevor es Bekanntschaft mit dem heißen Rost macht, solltest du es ordentlich waschen und trocken tupfen. Verzichte vor dem Grillen jedoch am besten auf Salz, damit es schön saftig bleibt. Auch von Marinaden rät der Grillexperte Camillo Tomanek auf seinem Blog ab.

Übrigens: Wenn du dein Steak danach sanft mit Öl bepinselst, bekommt es schöne, gleichmäßige Grillstreifen. Wie aus Profihänden. 


  • Nun ist der große Moment gekommen. Lege das vorbereitete Fleisch auf den heißen Rost. Das beste Ergebnis erzielst du, wenn du mit unterschiedlichen Temperaturen arbeitest. Auf diese Weise kannst du dein frisches Steak von außen knusprig grillen und anschließend bei etwa 100 Grad schonend weitergaren.

  • Wenn dein Steak die gewünschte Garstufe erreicht hat, empfehlen wir, es sofort zu servieren, denn hältst du dein Grillgut auf dem Rost lange warm, wird es schnell trocken.

Kleiner Tipp: Gerade bei deinem ersten Steak-Versuch lohnt es sich, die Kerntemperatur mit deinem Thermometer zu überprüfen. Wenn du es zartrosa bevorzugst, sollte es zwischen 56 und 58 Grad anzeigen.

Das Geheimnis von Woodchips: eine Frage des Aromas 

Vielleicht bist du bereits auf die Tüten mit kleinen Holzstücken gestoßen. Diese Woodchips verleihen deinem Grillgut noch einmal eine ganz eigene, rauchige Note.


Wickle einfach ein paar mit Wasser befeuchtete Holzchips sicher in Alufolie und pikse das Päckchen mehrmals ein. Anschließend wandert es unter den Grillrost, wo es langsam seinen würzigen Rauch an dein Grillgut abgibt. Einen ähnlichen Effekt erreichst du, wenn du ein paar frische Kräuter aus deinem Garten auf die Glut legst.


Übrigens: Die praktischen Würzchips sorgen sowohl auf dem Holzkohle- als auch Gasgrill für ein unvergessliches Aroma.

Grillen ohne Holzkohle – Tipps für die Benutzung des Gasgrills 

Du hast dich für die kohlefreie Variante entschieden? Dann solltest du zusätzlich zu den genannten Profitricks darauf achten, dass du den Grill nie bei geschlossenem Deckel entzündest, damit es nicht zu einer Explosion kommt. Erst wenn alle Brenner an sind, kannst du ihn wieder schließen und den Grill für etwa 15 Minuten aufheizen. Außerdem empfiehlt es sich, das Grillgut hin und wieder zu wenden, damit es nicht anbrennt. Aber Vorsicht: denn zu häufiges Wenden macht das Fleisch trocken.


Falls einmal etwas Fett auf den Brenner tropft, könnte es zu einer starken Rauchbildung kommen. Gönne deinem Fleisch in diesem Fall eine kurze Pause und nimm es zunächst vom Rost, bis der Qualm etwas nachgelassen hat. 


Schau gerne in unseren Beitrag „Gewienert und poliert – Tipps für die schonende Grillpflege“, wenn du unsicher bist, wie du deinen Gasgrill nach der Grillaction pflegen kannst.

Übung macht den Meister

Genius demands Effort – ScrabbleMit jeder neuen Grillsession, wird dein Steak etwas besser


Das Feuer ist erloschen, deine Liebsten sind gesättigt und dein Grill steht frisch gereinigt auf deiner Terrasse. Vielleicht ist dir der ein oder andere Handgriff trotz passendem Equipment noch etwas schwergefallen. Das ist normal, denn auch beim Grillen kommt die Routine mit der Übung. In diesem Sinne: Wann steigt die nächste Grillparty mit Freunden? Wir wünschen viel Erfolg dabei.


Titelbild von Scott Madore. Weitere Bilder von Ömer Haktan Bulut und Brett Jordan. 

 

Julia Baransky Online Redakteurin bei inara schreibt

Über die Redaktion

Julia Baransky ist Content-Managerin bei inara schreibt. Technisches Know-how und strukturierte Lösungen sind Julias Stärken. Durch ihr analytisches Denkvermögen versteht sie Zusammenhänge wie keine andere. Mit ihren sorgfältig recherchierten Texten, nimmt sie dich mit auf die Reise in ferne Welten.

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